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Die Ostseekunst-Werkstatt Eckernförde

Die Leitung der Ostseekunst-Werkstatt Eckernförde unterliegt der Eckernförder Künstlerin Anna Brunner-Mocka.

Ursprünglich entstanden aus dem Training sozialer Kompetenzen über bildnerisches Gestalten und Interagieren, hat sich die Ostseekunst-Werkstatt Eckernförde als dauerhafte, künstlerische Arbeitsgruppe der Eckernförder Werkstatt etabliert. Die Künstler|-innen arbeiten inzwischen regelmäßig im Atelierhaus 60 auf Carlshöhe. Ihre Arbeiten waren bereits in mehreren Ausstellungen vertreten:

2009  Turmcafé Nicolaikirche, Eckernförde

2010  "Wasser wie Meer", OIC Eckernförde

2012  Erstes Eckernförder Inklusionsprojekt "Nanoora" (Großplastik), -        Carshöhe Eckernförde

2013  Landeshaus Kiel

2016  Interkulturelles, inklusives Projekt Wassersymposium Kulturbrücke -         Fluss der Sprachen, Carlshöhe Eckernförde

2017  "Thousands Islands", Outsidermuseum Schleswig

Es zeichnet die Teilnehmer|-innen aus, dass sie über längere Zeit hinweg einem ganz eigenen Stil treu bleiben bzw. ihn ausbauen und verfeinern oder sich in verschiedenen stilistischen Richtungen erproben, wobei sie sich durchaus von bekannten Künstlern und anderen Kulturen inspirieren lassen und freie Umsetzungen kreieren.

Die Auseinandersetzung mit Farbe und Form, Komposition und Ausdruck macht diese Arbeit so spannend und potential- bzw. wertschöpfend. Es geht um das Aushalten von Widersprüchen, die Wahrnehmung der Verschieden-heit, der Unterschiede zueinander, um die eigenen Welten und Phantasien, die Reichhaltigkeit eines jeden Einzelnen und somit der Gruppe.

Das Erleben dieser Quelle ist aber nicht unbedingt sicher. Das "Sich-Outen" ist auch riskant, es kann schief gehen. Verletzlichkeit, Leistungsanspruch, Selbstzweifel ... wer kennt das nicht? Andererseits stärkt das "Schätze heben", ist lustvoll, lebendig, ungemein Frieden stiftend, verbindet letztendlich das Innen mit dem Außen.

Die Kunst unterscheidet nicht zwischen Menschen, die gesund oder krank sind, die eine Beeinträchtigung haben oder nicht - sei es körperlicher, geistiger oder seelischer Art. Kunst gibt frei und stellt sich auf diese Weise dem Kontakt - dem Betrachter.

Gefertigte Bilder von den Teilnehmern|-innen haben wir in die Fotogalerie gestellt.